Ja, ich bin jetzt wirklich schon seit 3 Monaten hier, kaum zu glauben wie schnell die Zeit vorbei geht. Nun gut, ich muss für VIA e.V. alle drei Monate einen Bericht über meine Arbeit und mein Leben hier schreiben und hier folgt der "Erste Zwischenbericht nach drei Monaten in Oaxaca":
Ich wohne und arbeite jetzt also schon seit 3 Monaten hier in Oaxaca de Juárez und ich habe mich mittlerweile recht gut eingelebt und fühle mich wohl.
Die erste Nacht habe ich in der alten Wohnung von Simon, Fritz und Jon geschlafen, danach haben Benjamin und ich erst einmal für 6 Nächte im Hostal Pochon geschlafen, in dieser Zeit haben wir täglich Zeitungen gekauft und sind durch die Stadt gezogen, auf der Suche nach einer Wohnung, die wir mieten können. Letztendlich haben wir eine gefunden: in der Straße mit dem schönen Namen „Calle de Quetzalcóatl“ stand eine Wohnung für zwei Personen frei. Bald darauf sind wir dort eingezogen und waren zufrieden. Später ist dann noch Max zu uns gezogen und hat auf dem Sofa geschlafen, es war also wieder Zeit auf Wohnungssuche zu gehen. Diesesmal ging es aber einfacher, unsere Vermieterin hat uns ein Angebot für zwei Wohnungen gemacht (eine für zwei Personen und eine für eine Person). Ich habe also ein Monat alleine gewohnt, wobei ich abends zu den anderen beiden gegangen bin, um zusammen Abendbrot zu essen und uns zu unterhalten. Auch sonst haben wir viel zusammen gemacht. Doch auch diese Wohnsituation war nicht von Dauer, denn Benjamin hat durch Zufall eine mexikanische Familie kennengelernt, die ihn gerne als Gast bei sich aufnehmen wollten. Also ist Benjamin Mitte Dezember zu der Familie gezogen und ich zu Max in die Wohnung für zwei Personen. Ich bin mal gespannt, wie oft ich noch in diesem Jahr umziehen werde. Trotz dieser vielen Umzüge fühle ich mich wohl und wohne gerne hier in Oaxaca.
Es folgen meine Eindrücke von der Stadt Oaxaca de Juárez: da ich schon zu Hause neugierig war, wo ich genau hinkomme, habe ich an die damaligen Freiwilligen geschrieben und habe den „1. Bericht nach 3 Monaten in Oaxaca“ von Simon K. bekommen. Somit war ich schon auf einiges vorbereitet, wie zum Beispiel darauf, dass das Zentrum relativ reich, gut restauriert, sauber und sicher ist. So war es auch im Centro de Esperanza Infantil, die Kinder wirkten nicht wie arme Kinder, die zwischen Schule und Centro auf der Straße arbeiten. Doch dieser Eindruck täuscht, wie ich auch schon aus dem Bericht von Simon erfahren habe, wenn man nach der Arbeit oder am Wochenende durch die Straßen von Oaxaca spaziert, sieht man das ein oder andere Kind aus dem Centro mit einem kleinen Bauchladen beim Verkaufen von Zigaretten, Kaugummis etc. oder an einem Marktstand ihrer Eltern, wo sie traditionelle Kleidung oder Schmuck verkaufen. Ich habe mich noch immer nicht richtig daran gewöhnt abends oder nachts kleine Kinder (vielleicht 6 Jahre alt) auf der Straße rumlaufen und Zigaretten verkaufen zu sehen. Manchmal sind die kleinen so müde, dass sie einfach auf dem Bürgersteig halb sitzend, halb liegend einschlafen. Aber genau wie die Bettler auf der Straße, die diversen Straßenverkäufer, die Marktstände auf dem Zócalo und die Stände, die gebrannte CD's und DVD's verkaufen, gehören auch diese Kinder zum alltäglichen Stadtbild.
Bei meinen Fahrradtouren habe ich erst so richtig realisiert, wie reich das Zentrum ist. Ich bin den Monte Albán hochgefahren, auf einer Straße, die durch Stadtteile aus einfacheren Häusern und Wellblechhütten führte und unterwegs hatte man einen guten Überblick auf die Stadt. Man konnte sehen, wie klein und komplett unterschiedlich doch das Zentrum im Gegensatz zu dem Rest der Stadt ist. Auf diesen Fahrradtouren habe ich nicht nur die andere Seite von Oaxaca sehen können, sondern auch mit der dort lebenden Bevölkerung gesprochen, da ich, trotz Karte, oft nicht sicher war, welchen Weg ich nehmen muss. Alle, die ich gefragt habe, waren sehr hilfsbereit und einige auch interessiert was ich so allein hier in der Gegend mache und warum ich Spanisch spreche. Ich bin auch noch weiter raus aus Oaxaca gefahren und habe dort einfache Bauerndörfer in einer weiten Landschaft aus Hügeln und einigen wenigen Bäumen und Kakteen zu sehen bekommen, am Himmel sah man Bussarde ihre Kreise ziehen und hier und da sah man Ziegen auf der Suche nach Essbaren. Beeindruckend fand ich auch die Methoden ein Feld zu pflügen oder Ware zu transportieren. Hier werden noch sehr häufig Ochsengespanne eingesetzt, was ich bis dahin fast nur von Bildern kannte. Diese Fahrradtouren mache ich zwar in erster Linie, weil ich einfach Spaß habe am Fahrradfahren, doch finde ich es auch sehr schön mal aus dem Zentrum rauszukommen und das echte Mexiko kennen zu lernen. Ich freue mich schon auf die nächste Tour, mal gucken was mich dann erwartet.
Zusammenfassend kann ich meine Eindrücke über Oaxaca so beschreiben: Oaxaca de Juárez ist eine wunderschöne, abwechslungsreiche, freundliche, relativ reiche aber auch laute, schmutzige und arme Stadt, also sehr sehr vielseitig, je nachdem wo man sich befindet. Das Centro und meine Wohnung liegen beide im Zentrum und somit verbringe ich viel Zeit im Zentrum.
Neben den Fahrradtouren habe ich auch zusammen mit Benjamin, Max, Said und Flor (zwei mexikanische Freunde) viele Sehenswürdigkeiten wie die Ruinen auf dem Monte Albán, Hierve el Agua, Arbol del Tule oder Mitla besichtigt und somit viel von der wunderbaren und vielseitigen Landschaft Oaxacas gesehen.
Kommen wir zu meiner Arbeit im Centro de Esperanza Infantil: ich arbeite hier zusammen mit den beiden anderen Langzeitfreiwilligen Benjamin und Simon. Die wenigen Festangestellten die hier arbeiten, arbeiten eher weniger mit den Kindern, dafür sind wir Freiwilligen zuständig. Es gibt neben uns Langzeitfreiwillgen noch Tages- bis Monatsfreiwillige die sich dann hauptsächlich um die Kinder kümmern. Festangestellte gibt es für die administrativen Aufgaben, in dem Bereich arbeiten Gandhi (Chefin vor Ort), Mari, Marta und Andrea. Die eigentlichen Chefs des Centros sind Señor Daniel und Señora Marta, die aber sehr selten hier im Centro zu sehen sind, ab und zu kommt Señor Daniel vorbei und guckt nach dem „Rechten“. Außerdem arbeiten hier noch Leo (Putzfrau) und Juanita (Köchin) aber auch hier bekommen sie Unterstützung und zwar von den Eltern der Kinder, denn diese müssen regelmäßig einen „Freiwilligendienst“ hier leisten. Man erkennt schnell, dass die Freiwilligen hier wirklich gebraucht werden, die Kurzzeitfreiwilligen spielen, basteln, arbeiten und lesen mit den Kindern und wir haben unsere jeweiligen Kurse (Englisch, Gitarre, Stencil, Computer). Doch die Kinder kommen oft nicht regelmäßig, dann sitzt man da mit seinem vorbereiteten Material und muss erst einmal gucken, was man denn jetzt sinnvolles machen kann. Generell finde ich, dass drei Langzeitfreiwillige etwas zu viel sind für das Centro de Esperanza Infantil, da es nicht genug Kinder gibt, die Interesse, Motivation und Ausdauer haben solche Kurse regelmäßig wahrzunehmen. Selbst mit zwei Langzeitfreiwilligen wäre man hier glaube ich nicht überfordert, mit drei Freiwilligen hat man dann eben einige Pausen, die man füllen muss. Anfangs war das kein Problem, denn da hatten wir noch die Briefe der Kinder an ihre Paten, die meist aus den USA kamen. Wir haben diese Briefe vom spanischen ins englische übersetzt, das ist bei ca. 600 Kindern, die zwei Briefe schreiben (einen für Weihnachten und einen um Danke zu sagen), eine ganz schön langwierige Aufgabe, die wir aber mittlerweile bewältigt haben. Neben unseren jeweiligen Kursen spielen wir natürlich auch viel mit den Kindern oder helfen bei Hausaufgaben. Außerdem leiten Benjamin und ich ein Fußballtraining mit einigen älteren Jugendlichen bzw. auch Erwachsenen, die auf den Märkten in Oaxaca arbeiten. Wir treffen uns jeden Dienstag und Donnerstag. Im Moment kommt noch kein richtiges Training zustande, da meist nur 8 Leute kommen und wenige regelmäßig kommen, deswegen laufen wir uns nur warm und machen dann ein Spiel. Auch wenn immer nur so wenige kommen, macht es Spaß mit ihnen Fußball zu spielen.
Die Arbeit macht mir generell sehr viel Spaß, vorallem meine Kurse. Ich gebe Gitarrenunterricht und habe zwei Englischkurse. Bis zu meinem ersten Gitarrenunterricht ist viel Zeit vergangen, da ich niemanden gefunden habe, der Lust darauf hatte bzw. wenn er Lust hatte, dann auch gekommen ist. Naja, irgendwann kam dann Alma auf mich zu und fragte, ob ich ihr Gitarrenunterricht geben könnte und ich habe natürlich mit Freude zugesagt. Jetzt treffen wir uns mittwochs und freitags für eine Stunde und ich bringe ihr Lieder bei und natürlich auch Tonleitern und Aufwärmübungen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten meinerseits mit den Vokabeln, z.B. die Töne C, D, E, F, G, A, H heißen hier Do, Re, Mi, Fa, Sol, La, Si und das muss man erst einmal lernen, läuft der Unterricht gut und macht Spaß, vorallem wenn sie eine Tonleiter oder ein Lied beinahe fehlerfrei spielen kann. Auch der Englischunterricht macht Spaß. Ich hatte anfangs nur einen „großen“ Kurs mit zwei Schülern und zwei Schülerinnen, doch sind sie von ihrem Niveau und ihrer Motivation so unterschiedlich gewesen, dass ich den Kurs geteilt habe. Mit Gabriel mache ich jetzt Einzelunterricht, da er sehr motiviert ist und auch schnell versteht. Mit den anderen drei bzw. eigentlich nur zwei, da der dritte seit über einem Monat nicht mehr gekommen ist, mache ich nun Unterricht auf einem etwas einfacheren Niveau. Aber auch das ist schwierig, da sie auch nicht regelmäßig kommen, keine Vokabeln lernen und auch nicht richtig motiviert sind. Mal gucken wie ich die beiden motiviert kriege. Ich für meinen Teil habe schon viel bei diesen Unterrichtseinheiten gelernt z.B. wie bereite ich den Unterricht sinnvoll vor, was schafft man in einer Stunde, was mache ich, wenn ich zu viel oder zu wenig Vorbereitet habe (also Improvisation), wie gestalte und strukturiere ich den Unterricht oder was mache ich wenn ein Schüler an einem Tag nicht da war und was wichtiges verpasst habe, ich aber nicht alles wiederholen möchte, da dass den anderen Schüler langweilt.
Alles in Allem muss ich sagen, ich fühle mich hier so richtig wohl, was auch daran liegt, dass wir hier 20-25°C und Sonnenschein haben und nicht wie in Deutschland Temperaturen um die 0°C und Schnee :) Ich freue mich auf die kommenden Monate mit hoffentlich vielen neuen Eindrücken, Aufgaben, Ausflügen und Reisen.
So, dass wars mit meinem Zwischenbericht, es folgt ein kleiner Bericht von dem, was ich sonst noch neues erlebt habe:
Wir sind mit unserer Mannschaft im Barrio in die nächste Runde gekommen, jetzt haben wir immer zwei Spiele (Hin- und Rückspiel) in der Woche, einmal am Wochenende und einmal unter der Woche. Das erste Spiel in der neuen Runde hatten wir am Mittwoch den 01.12. und da wir uns an diesem Tag normalerweise mit den deutsch Studentinnen treffen, sind sie ins Barrio gekommen und haben uns angefeuert. Das Spiel lief super, wir haben nach einem frühen Gegentreffer gut ins Spiel gefunden und führten nach den ersten 15 min. mit 3:1. Das Spiel haben wir dann mit 6:4 gewonnen. Am Sonntag hat dann das Rückspiel stattgefunden, welches wir mit 5:4 gewonnen haben, wir sind also wieder eine Runde weiter gekommen.
Am Freitag (10.12.) hatten wir das nächste Spiel, welches wir leider mit 4:7 verloren haben, das Rückspiel haben wir dann mit 3:5 (2:0) gewonnen, sind aber trotzdem raus, da unsere Gegner eine bessere Tordifferenz hatten. Ende Januar fängt ein neues Turnier an...
Am Freitag (10.12.) hatten wir das nächste Spiel, welches wir leider mit 4:7 verloren haben, das Rückspiel haben wir dann mit 3:5 (2:0) gewonnen, sind aber trotzdem raus, da unsere Gegner eine bessere Tordifferenz hatten. Ende Januar fängt ein neues Turnier an...
Am Donnerstag den 02.12. hatte ich gleich schon wieder ein Fußballspiel, da wir jetzt mit unserem Team, das Benny und ich Dienstag und Donnerstag trainieren, auch in einem Turnier spielen. Das Spiel fand etwas außerhalb vom Zentrum um 19 Uhr statt. Einer der Spieler hat einen Pick-Up, mit dem hat er uns hin und zurück gefahren. Das Spiel an sich war etwas anders als im Barrio, was daran lag, dass es bisschen andere Regeln und keine Banden gab. Wir haben ziemlich hoch gewonnen, genau weiß ich es aber nicht, ich würde so 7:2 schätzen. Das nächste Spiel hatten wir am Donnerstag um 22 Uhr und haben mit 8:0 gewonnen, ich hatte als Torwart aber kaum etwas zu tun, da unsere Gegner zu schlecht und wir ziemlich gut waren. Spaß hats trotzdem gemacht, vorallem vor dem Spiel beim Treffpunkt. Wir hatten uns auf dem Platz Alameda bei ihren Ständen verabredet, dort angekomen wurde ich gleich von den ganzen kleinen Kindern (Hugo, Lilli, Laura, Rocio, Angel...) aus dem Centro umringt, denn ihre Eltern haben dort ihre Stände. Vorallem Laura hing (im wahrsten Sinne des Wortes) ziemlich lange an mir rum, erst als wir los wollten zum Fußball, hat sich mich los gelassen.
Mit den deutsch Studentinnen machen wir weiterhin recht viel, am Freitag (03.12.) haben wir uns in einer Karaokebar getroffen. Eigentlich wollte ich gar nicht hin, da ich am nächsten Tag eine Fahrradtour machen wollte, aber ich dachte für ne Stunde kann man ja mal vorbeigucken. Der Abend war dann jedoch so nett, das aus der einen Stunde ca. 2,5 geworden sind. Die Mädels haben lauthals die Lieder mitgesungen, die ich meist nicht kannte, wir haben uns auf Deutsch und Spanisch unterhalten und später wurde dann noch bisschen getanzt. Am kommenden Freitag werden wir mit einigen von ihnen nach Ixtlan fahren, uns bisschen die Gegend angucken und dort in einer Holzblockhütte feiern und dann vielleicht auch bisschen schlafen. Die Fahrradtour am Samstag habe ich dann doch noch gemacht, aber ne Stunde später als geplant. Ich bin eine neue Strecke gefahren, die mich über Santa María Atzompa, San Lorenzo Cacaotepec, San Felipe Tejalapam bis nach Jalapa del Valle und von dort aus zurück über San Pedro Ixtlahuaca, Los Audelo nach Oaxaca geführt hat. Laut Karte sollte das eine Tour von 45 km sein, doch habe ich als ich in Jalapa del Valle war, dummerweise nach San Pablo gefragt, statt nach San Pedro. San Pablo gab es leider wirklich, aber in einer anderen Richtung. Auf dem Weg in Richtung San Pablo habe ich mich nach einem Blick auf die Karte gefragt, ob ich nach San Pablo oder San Pedro gefragt habe... Bei der ersten Möglichkeit habe ich dann gefragt und herausgefunden, dass ich ca. 2,5 km in die falsche Richtung gefahren bin, also musste ich die 2,5 km zurück nach Jalapa del Valle. Dort angekommen, habe ich nach San Pedro gefragt und habe dann auch den richtigen Weg gefunden, der anfangs ziemlich steil bergauf führte, mir aber dafür, oben angelangt, einen tollen Blick über das Tal bescherte. Etwas weiter hatte ich dann einen tollen Blick über ein neues Tal vor mir. Ich konnte den Monte Albán und die Umrisse von den Zapoteken-Tempeln
sehen (siehe Foto) und in weiter Ferne konnte ich Oaxaca de Juárez an dem weißen Stadion erkennen. Die restliche Strecke ging dann mal bergab, mal bergauf und führte mich schnell zurück auf eine bekannte Straße. Hier hatte ich auf dem Hinweg, an einem Stand, einmal nach dem Weg gefragt und nun habe ich wieder an diesem Stand Halt gemacht. Dieses Mal jedoch nicht um nach dem Weg zu fragen, sondern um 1 Liter frisch gepressten Orangensaft und eine große Ananas (geschält und geschnitten) zu kaufen, beides war einfach suuuper lecker. So ging diese etwas lang geratene aber schöne Tour zu ende.
Ja, bei ca. 25 °C wurde hier der künstliche Weihnachtsbaum, der im Essensraum steht, geschmückt. Unter anderem mit einer piependen Lichterkette, die irgendwelche Weihnachtslieder piept und dabei mehr oder weniger passend blinkt. Uns Freiwillige nervt das ein bisschen, aber die Mexikaner scheinen das toll zu finden, denn solche Lichterketten und anderen kitschigen Weihnachtsschmuck kann man hier an jeder Ecke kaufen. Sehr lustig war es, als ich einmal beim Essen saß und zu einem Nachbartisch rüber guckte, an dem einer der Zwillinge saß. Erst habe ich mich gefragt, was der da wieder treibt, doch dann wurde es mir klar, er hat die Weihnachtslieder inbrünstig mit gesungen bzw. er hat die passenden Mundbewegungen und ein herrliches Gesicht dazu gemacht. Als er bemerkte, dass ich zu ihm rüber gucke, hat er schnell aufgehört, mich angegrinst und sich über sein Essen her gemacht. Trotz des weihnachtlichen Schmucks überall, mag sich das Weihnachtsgefühl bei diesen sommerlichen Temperaturen und dem strahlend blauem Himmel, nicht so richtig einstellen und ich denke mal, dass wird so bleiben...
Letztens habe ich unsere Chefin mal gefragt, wie das eigentlich mit freien Tagen über die Weihnachtszeit aussieht und es sieht schlecht aus: am 24.12. und 31.12 müssen wir bis 12 Uhr arbeiten, aber am 25.12. und 01.01. (beides Samstage...) haben wir frei. Naaa toll, kein verlängertes Wochenende :( Okay, heute (13.12.) hat Gandhi uns zu sich gerufen und uns gesagt, dass wir doch mehr Urlaub haben und zwar haben wir vom 23.12.- 26.12. komplett frei und vom 30.12.2010 - 03.01.2011 auch. Das heißt über Silvester werden wir höchstwahrscheinlich an den Strand fahren, JUCHUUU! :) :)
Nun gut, das wars dann mit meinem Bericht, ich freu mich über E-Mails und Kommentare!
Liebe Grüße an euch alle
Simon
Es folgen einige Fotos:
Der Innenhof wurde auch schön geschmückt...
hier wachsen überall so schöne Blumen...
... in super tollen Farben.
nanu, da hängen ja Ballons im Baum...
ein Werk von einem Schüler aus dem Stencil-Kurs den ein Mitfreiwilliger hier gibt
Dieses "Zebrafant" ist ein Werk von einem Mitfreiwilligen
Hier bin ich auf meiner 4. Fahrradtour über Santa María Atzompa, San Lorenzo Cacaotepec, San Felipe Tejalapam nach Jalapa del Valle und von dort aus über San Pedro Ixtlahuaca, Los Audelo bis zurück nach Oaxaca (ca. 50 km)
witziger Baum: fast komplett kahl, bis auf ...
... diese ulkigen Blüten.
Kühe suchen Schatten unter nem Baum
Straße nach San Lorenzo
ein Eselreiter...
eine schöne Landschaft, durch die ich da gefahren bin
ein einsamer Esel
Straße nach und durch Jalapa del Valle
diese Stiere habe ich auf dieser Tour sehr oft gesehen
schön gefärbte Blume
das Tal hinter mir...
und das Tal vor mir
es war ziemlich warm ...
schöne Blüten in unserem Innenhof
mmh, lecker Chapulines (Heuschrecken)
ab in den Mund damit...
die dinger sehen zwar nicht so aus, sie sind aber recht lecker und schön knusprig
Hahahaha, diese elendig piepsenden Lichterketten gibt es bei uns auch... Werden aber zum Glück nur zum Essen und nicht auch noch zum Hausaufgabenmachen angemacht :D
AntwortenLöschenIch bin immer noch neugierig auf die Heuschrecken, du bringst wirklich welche nach HH mit, ok? Supi! Schöne Einblicke :)